Schille, Müther, Jena
Kersten, Martinoff und Struhk, Braunschweig


1978 schenkte das VW-Werk der Stadt ein Großplanetarium, das einzige in Niedersachsen. Die äußere Form assoziiert einen Planeten und entstand aus der Notwendigkeit, die Innenraumkugel aus projektionstechnischen Gründen halbkugelförmig auszubilden. Die Hülle besteht aus einer dünnen (9­15 cm) Betonschale, die mit blau emaillierten Metallplatten außen verkleidet wurde. Ursprünglich sollte die Kugel von einem Teich umgeben sein und sich darin widerspiegeln, um die plastische Wirkung der Kugel noch zu erhöhen. Vier 30 Grad-Kreissegmente umgeben die Kugel in radialer Anordnung. Sie enthalten die Nebenräume. Durch die eigenwillige konkave Großform des Saales sind vielfältige Simulationen aus dem Bereich der Astronomie und Raumfahrt möglich. Mit 150 Plätzen (Kippsessel) ist das Gebäude auch für Tagungen und Kongresse nutzbar. 1996 wurde die Planetariumstechnik vollständig ausgetauscht.


In 1978 the VW factory presented the town with a large planetarium, the only one in Lower Saxony. Its unconventional concave large-sized auditorium, seating 150, allows a great variety of simulations in the field of astronomy and space travel.


Architektur und Städtebau