Das Schloß wurde Anfang des 14. Jh. als Adelssitz (von Bartensleben) gegründet. Mit seiner jetzigen Gestalt im Stil der Weser-Renaissance, als Wasserburg auf Pfählen errichtet, stammt es aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. Eigentümer waren von Mitte des 18. Jh. bis 1943 die Grafen von der Schulenburg. Seit 1962 ist die Stadt Wolfsburg Eigentümerin und nutzt das Schloß zu repräsentativen Zwecken und als kulturelles Zentrum. Es befinden sich eine Galerie, Museen, Werkstätten, Ateliers und der Kunstverein in diesem Gebäude.



Der Innenhof wird von vier Flügeln umgeben, die eine unterschiedliche Entstehungsgeschichte haben: Der älteste Teil liegt im Nordwesten ­ Bergfried genannt. Schmale Lanzettfenster und eine kleine, spitzbogige Öffnung weisen auf das 13. Jh. Der Westflügel mit den drei Geschossen ist der jüngste Flügel, wahrscheinlich nach 1838 erbaut.




Der Schloßpark mit seinen Bäumen und seltenen Pflanzen, die die Eigentümer von ihren Reisen mitbrachten, ist mit seinem bis zu 200 Jahre alten Bestand ein Gartendenkmal. Früher führten innere und äußere Gräben um das Schloß. Sie existierten bis Mitte des 18. Jh. und wurden zugeschüttet, als der Fluß Aller reguliert wurde. In dem dem Haupteingang gegenüberliegenden Barockgarten befindet sich ein Teehäuschen aus dem Jahre 1920 mit einem schmiedeeisernen Eingangstor.


The existing complex dates from the second half of the 16th century. The town of Wolfsburg took over the ownership in 1962, and uses the castle for representative purposes and as a cultural centre. It contains a gallery, museums, workshops, studios and the art society. The west wing with its three storeys is the most modern wing, probably built after 1838.


Architektur und Städtebau